Handystrahlung fördert Fettleibigkeit

Die zunehmende Fettleibigkeit in der Bevölkerung und besonders bei Kindern und Jugendlichen ist besorgniserregend. Eine aktuelle Studie der Universität Lübeck gibt hierzu neben Bewegungsmangel einen weiteren wichtigen Anhaltspunkt: Der Zuckerstoffwechsel im Hirn, der den Appetit und damit die Kalorienaufnahme steuert, wird durch Handytelefonate so beeinflusst, dass die Versuchspersonen nach Mobilfunktelefonaten deutlich mehr gegessen und so 22% mehr Kalorien aufgenommen haben.

Populärwissenschaftliche Einordnung der Studie: https://www.diagnose-funk.org/1805

Deutsche Besprechung der Studie: https://www.emfdata.org/de/studien/detail&id=625

Die Studie im englischen Volltext: https://www.mdpi.com/2072-6643/14/2/339/htm

Pressemitteilung von diagnose:funk zur Studie: https://www.diagnose-funk.org/1807

Bereits 2011 wies eine Studie des US National Institute on Drug Abuse (NIDA) nach, dass die Mobilfunkstrahlung den Glukose-Stoffwechsel beeinflusst. Aus früheren Studien war die appetitanregende Wirkung bereits von Handy-bestrahlten Versuchsratten bekannt. Die Lübecker Forscher konnten nun in ihrer Studie praktische Auswirkungen am Menschen dokumentieren.

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